Satellit Plastikmüll Neue Satellitentechnologie erkennt Plastik

Neue Technologie: Satelliten identifizieren Plastikmüll aus dem Weltraum

Felix Baumann
RMIT University

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Forscher haben ein neues Programm entwickelt, mit dem sie Plastikmüll per Satellit aus dem Weltraum identifizieren können. Die Technologie soll dabei helfen, die Verschmutzung der Meere zu bekämpfen. 

Die Plastikverschmutzung stellt ein zunehmendes Problem dar, das nicht nur die Ozeane betrifft. Auch Strände auf der ganzen Welt leiden unter Umweltverschmutzung und Abfall. Um diese Verschmutzung effektiver zu bekämpfen, haben Forscher der RMIT University in Australien eine neue Satellitentechnologie entwickelt.

Mit der Methode lassen sich Plastikansammlungen an Stränden aus einer Höhe von mehr als 600 Kilometern erkennen. Durch die Analyse der Reflexion von Licht auf verschiedenen Oberflächen wie Sand, Wasser und Plastik kann das System gezielt Kunststoffmüll identifizieren. Die Technologie verspricht eine Lösung für die weltweit zunehmende Umweltverschmutzung an den Stränden.

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Satelliten erkennen Plastikmüll aus dem Weltraum

Der „Beached Plastic Debris Index“ (BPDI) basiert auf einer sogenannten Spektralanalyse. Dabei untersucht das System das reflektierte Licht auf spezifische Muster, um Plastik zu identifizieren. Plastikteile reflektieren Licht auf andere Weise als Sand oder Wasser, was ihre Detektion ermöglicht. Im Gegensatz zu anderen Methoden, die Plastik nur in offenen Gewässern erkennen, kann BPDI Plastik direkt an den Stränden identifizieren.

Das Tool nutzt Bilder des WorldView-3-Satelliten, der die Erde in einer Höhe von 617 Kilometern umkreist und Bilder in hoher Auflösung liefert. Im Rahmen von Tests legten die Forscher verschiedene Plastikteile an einem australischen Strand aus, um die Effizienz des Systems zu überprüfen. Im Resultat schnitt das BPDI besser ab als bisherige Systeme.

Plastikverschmutzung hat gravierende Folgen für unser Ökosystem

Jedes Jahr gelangen über zehn Millionen Tonnen Plastik in die Ozeane, was für Küsten- und Meerestiere gravierende Folgen hat. Denn Tiere verwechseln Plastikmüll an Stränden häufig mit Nahrung, was oft tödlich endet. Außerdem können sie sich in Plastikverpackungen oder Fischernetzen verfangen.

Gerade an abgelegenen Stränden, wie in Nordaustralien, sammeln sich große Mengen Plastikmüll an. Wird dieser nicht entfernt, zerfällt er im Laufe der Zeit in Mikro- und Nanoplastik. Dieser verursacht weitere Umweltschäden. Die Forscher hoffen, dass ihre Technologie weltweit Anwendung findet und zur Reduzierung von Plastikverschmutzung beitragen kann. Die Fähigkeit, Plastikmüll per Satellit zu überwachen, könnte gezielte Reinigungsaktionen und das Erreichen abgelegener Orte erleichtern.

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Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.