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Mit menschlichen Stammzellen: Forscher bauen Roboter mit lebendem Gehirn

Beatrice Bode
Tianjin University

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Chinesische Forscher haben einen Roboter gebaut und ihm ein Gehirn aus menschlichen Stammzellen verpasst. Die Technologie könnte künftig bei der Behandlung von Gehirnschäden helfen. 

Forscher aus China haben eine Technologie entwickelt, um humanoiden Robotern ein menschenähnliches Gehirn zu verpassen. Ein Forschungsteam der Tianjin Universität und der Southern University of Science and Technology entwickelte eine Brain-on-Chip-Technologie, die einen neuronalen Chip mit einem sogenannten Hirnorganoid kombiniert. Es besteht aus Gewebe, das aus menschlichen Stammzellen gewonnen wurde.

Forscher bauen Roboter mit Gehirn aus menschlichen Stammzellen

Mit dem künstlichen Gehirn versorgen die Wissenschaftler:innen den Roboter mit Energie und können ihm verschiedene Aufgaben beibringen. Bisher kann er Hindernissen ausweichen und Gegenstände greifen.

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Medienberichten zufolge handelt es sich um das weltweit erste quelloffene Brain-on-Chip-System für intelligente und komplexe Informationsinteraktion, das zur Entwicklung eines gehirnähnlichen Computersystems führen könnte. Die Technologie sei ein aufstrebender Zweig der Gehirn-Computer-Schnittstellen (BCI), der darauf abzielt, die elektrischen Signale des Gehirns mit externer Rechenleistung zu kombinieren.

Zunächst hatten Elon Musks Bemühungen mit Neuralink international große Aufmerksamkeit erlangt. Die Universität Tianjin behauptet nun, dass ihre Forschung zur Entwicklung einer hybriden Mensch-Roboter-Intelligenz führen könnte.

Brain-on-Chip-Technologie könnte menschliches Gehirn reparieren

Die Hirnorganoide kommen typischerweise nur in frühen Embryonen vor und können sich zu verschiedenen Geweben entwickeln. Wenn sie in das Gehirn transplantiert werden, können sie funktionelle Verbindungen mit dem Wirtshirn herstellen. Das erklärte das Forschungsteam in einem unbearbeiteten Manuskript, das sie in der Fachzeitschrift Brain der Oxford University Press veröffentlichten.

„Menschliche Hirnorganoide sind eine bemerkenswerte Plattform für die Modellierung neurologischer Erkrankungen und ein vielversprechender Ansatz zur Reparatur des Gehirns“, heißt es im Text. „Die Auswirkungen der physikalischen Stimulation auf ihre Entwicklung und Integration sind jedoch noch unklar.“ Die Technologie habe zudem immer noch mit Engpässen wie geringer Entwicklungsreife und unzureichender Nährstoffversorgung zu kämpfen.

Behandlungen der Transplantate mit Ultraschall von niedriger Intensität verbesserte allerdings die Differenzierung der Organoidzellen zu Neuronen und die Vernetzung mit dem Wirtshirn. Künftig könnte die Technik zu neuen Behandlungen von neurologischen Entwicklungsstörungen und zur Behebung von Schäden an der Großhirnrinde führen.

Die Transplantation von Hirnorganoiden gelte als vielversprechende Strategie zur Wiederherstellung der Hirnfunktion, indem sie verlorene Neuronen ersetze. Außerdem könnten Menschen so auch neuronale Schaltkreise wieder aufbauen.

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Beatrice ist Multi-Media-Profi. Ihr Studium der Kommunikations - und Medienwissenschaften führte sie über Umwege zum Regionalsender Leipzig Fernsehen, wo sie als CvD, Moderatorin und VJ ihre TV-Karriere begann. Mittlerweile hat sie allerdings ihre Sachen gepackt und reist von Land zu Land. Von unterwegs schreibt sie als Autorin für BASIC thinking.